02 Okt 2019

Lehrfahrt Mittelelbe September 2019

Die diesjährige Lehrfahrt in den Bundesforstbetrieb Mittelelbe fand statt vom 15. bis 18. September 2019

Reiseprogramm

Sonntag, 15.09.2019 – Anreise via Magdeburg nach Halle

07:00 UhrAbfahrt Ankum, Einkaufszentrum Aldi (6:45 Uhr Koffer verladen)
09:00 UhrFrühstückspause Raststätte Auental Süd
10:00 UhrWeiterfahrt nach Magdeburg
Mittagessen am Bus
14:00 UhrFührung Magdeburger Wasserstraßenkreuz; Dauer: ca. 2 Stunden.
Der Transfer zwischen den einzelnen Punkten des Wasserstraßenkreuzes erfolgt mit unserem Bus
16:00 UhrWeiterfahrt nach Landsberg
17:30 Uhrca. Einchecken im H+ Hotel Leipzig-Halle, Hansaplatz 1, 06188 Landsberg, Tel.:0345 56470
19:00 UhrGemeinsames Abendessen im Hotel

Montag, 16.09.2019 – Besichtigung der Oranienbaumer Heide und Wittenberg

Frühstück im Hotel
08:45 UhrAbfahrt nach Oranienbaum
10:00 UhrBesichtigung Oranienbaumer Heide, Thema: „Vom Schießplatz zur Weide des Jahres“ und „Waldentwicklung im Nationalen Naturerbe“
12:00 UhrMittagessen im Restaurant „Goldener Fasan“
13:45 UhrWeiterfahrt nach Wittenberg
14:30 UhrStadtführung in Wittenberg
16:00 UhrFreizeit
17:00 UhrRückfahrt zum Hotel
19:00 UhrGemeinsames Abendessen im Hotel

Dienstag, 17.09.2019 – Besichtigung der Goitzsche und Leipzig

Frühstück im Hotel
09:15 UhrAbfahrt nach Bitterfeld
10:00 UhrBesichtigung der Goitzsche, Thema „Vom Tagebau zum Nationalen Kulturerbe“
Mittagessen am Bus
13:15 UhrWeiterfahrt nach Leipzig
14:45 UhrFührung im Panometer, anschl. Abfahrt zur Innenstadt Leipzig (16:00 Uhr)
16:00 UhrStadtführung Leipzig
18:30 UhrRückfahrt zum Hotel
20:00 UhrGemeinsames Abendessen im hotel

Mittwoch, 18.09.2019 – Autostadt Wolfsburg und Heimreise

Frühstück im Hotel, Auschecken
09:00 UhrAbfahrt nach Wolfsburg (8:45 Uhr Koffer verladen)
12:00 UhrAutostadt Übersichtsführung und anschließend freie Erkundung
16:00 UhrWeiterfahrt nach Ankum
20:00 Uhrca. Ankunft in Ankum

Im Reisepreis enthaltene Leistungen

– Busfahrt mit Luxus-Fernreisebus (die Kosten übernimmt die FBG)
– Frühstück Hinfahrt (1 Pott Kaffee und 3 halbe belegte Brötchen)
– 3 x Übernachtung im H+ Hotel**** Leipzig-Halle
– 3 x Frühstücksbuffet im Hotel
– 3 x kalt-warmes Dinnerbuffet im Hotel als Abendessen
– 1 x Führung Wasserstraßenkreuz Magdeburg
– 1 x Stadtrundgang mit Führung durch Wittenberg
– 1 x Stadtrundgang mit Führung durch Leipzig
– 1 x Eintritt und Führung im Panometer in Leipzig
– 1 x Eintritt und Übersichtsführung Autostadt Wolfsburg
– alle Besichtigungen und Führungen der Forstexkursionen

Wussten Sie schon…

Die Oranienbaumer Heide ist ein Naturschutzgebiet in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau und den Städten Oranienbaum-Wörlitz und Gräfenhainichen im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt.
Das Naturschutzgebiet ist rund 2683 Hektar groß. Es ist größtenteils Bestandteil des FFH-Gebietes „Mittlere Oranienbaumer Heide“ und des gleichnamigen EU-Vogelschutz-gebietes und größtenteils vom Landschafts-schutzgebiet „Oranienbaumer Heide“ umgeben. Das Gebiet steht seit dem 28. Juni 2014 unter Schutz. Es ersetzt das 1998 ausgewiesene Naturschutzgebiet „Mittlere Oranienbaumer Heide“ Zuständige untere Natur-schutzbehörden sind die Stadt Dessau-Roßlau und der Landkreis Wittenberg.

Der Große Goitzschesee ist der größte See des Seengebiets, das aus dem ehemaligen Braunkohlentagebau Goitzsche in Sachsen-Anhalt hervorgegangen ist. Der Tagebaurestsee gehört zum Bitterfelder Bergbaurevier. Die nordöstliche Bucht bei Mühlbeck wird Bernsteinsee genannt.
Während der Tagebau sich über Sachsen-Anhalt und Sachsen erstreckte, befindet sich der heutige Große Goitzschesee auf dem Gebiet Sachsen-Anhalts an der Grenze zu Sachsen. Fast ganz in Sachsen liegt dagegen der südlich benachbarte Seelhausener See; früher war dort ebenfalls der Tagebau Goitzsche.
Der Große Goitzschesee wurde bis 2006 von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) saniert. Es ist ein Erholungs- und Naturschutzgebiet entstanden.
Im Juni 2005 wurde der See für Wassersport und touristische Nutzung freigegeben, zunächst begrenzt bis zum 31. Dezember 2005. Das Angeln ist mit einem Fischereischein an einigen Stellen bereits gestattet. Inzwi-schen ist der See für den allgemeinen Gebrauch freigegeben.

Der Bundesforst ist einer der größten deutschen Rohholzanbieter und erntet auf ca. 366.000 Hektar Wald-fläche jährlich 1 bis 1,5 Millionen Kubikmeter Holz. Dieses Holz wird je zur Hälfte nach Sorten an der Wald-strasse oder als Vollbaum auf dem Stock angeboten und überwiegend über Vorverträge verkauft. Rund 85 Prozent der Verkaufsmenge sind Nadelhölzer der Baumarten Kiefer (2/3) und Fichte (1/3). Die Sortimente verteilen sich auf ca. 45 Prozent Stammholz, 45 Prozent Industrieholz und 10 Prozent Brennholz.
Die vom Bundesforst bewirtschafteten Wälder sind über alle Bundesländer verteilt und werden von über 1.200 Mitarbeitern in rund 260 Forstrevieren betreut. Um bei dieser Flächenverteilung marktgerechte Holzmengen bündeln und einen effektiven Verkauf organisieren zu können, wird der Holzverkauf für Großkunden vom Geschäftsbereich Bundesforst in der Zentrale koordiniert. Kleinere Mengen, Spezialsortimente, Brennholz u.a.m. werden direkt von den regionalen Bundesforstbetrieben vermarktet.